Die Kerndämmung ist eine bewährte Methode, um zweischalige Außenwände nachträglich zu dämmen, ohne die Fassade großflächig zu öffnen. Besonders bei Bestandsgebäuden in Bremen ist das eine praktische Lösung, wenn der Wärmeverlust spürbar sinken soll und die Arbeiten möglichst sauber ablaufen sollen. Wer sich über die Einblasdämmung informieren möchte, findet hier die passende Ergänzung, denn die Kerndämmung gehört genau zu diesem Bereich der Dämmtechnik.
Geeignet ist die Kerndämmung vor allem für Fassaden mit einem vorhandenen Hohlraum zwischen der äußeren und inneren Schale. Typisch sind zweischalige Mauerwerke aus Klinker oder Verblendmauerwerk, wie sie auch in Bremen häufig vorkommen. Entscheidend ist, dass der Hohlraum ausreichend und durchgehend zugänglich ist, damit das Dämmmaterial gleichmäßig eingebracht werden kann. Welche Fassaden nicht gedämmt werden können, lässt sich deshalb nicht pauschal sagen: Wenn kein Hohlraum vorhanden ist, wenn dieser stark verschmutzt oder unterbrochen ist oder wenn bauliche Schäden vorliegen, muss zuerst geprüft werden, ob eine Dämmung überhaupt sinnvoll ist.
Der Ablauf ist für Eigentümer meist unkompliziert. Zuerst werden kleine Bohrlöcher in die Fassade gesetzt, danach wird das Dämmmaterial mit Druck in den Hohlraum eingeblasen, bis dieser vollständig verfüllt ist. Anschließend werden die Bohrlöcher wieder sauber verschlossen, damit die Fassade optisch ruhig bleibt und kein unnötiger Eingriff sichtbar ist. Wie groß sind die Bohrlöcher? In der Regel nur etwa 1 bis 2 cm, und nach der Arbeit werden sie so verschlossen, dass sie kaum auffallen.
Genau diese geringe Größe ist für viele Hauseigentümer ein wichtiger Vorteil. Die Fassade muss nicht aufgerissen oder neu aufgebaut werden, und der Aufwand bleibt deutlich kleiner als bei anderen Sanierungsmaßnahmen. Gerade bei bewohnten Häusern in Bremen ist das angenehm, weil die Arbeiten zügig ausgeführt werden können und der Alltag kaum gestört wird. Auch die Oberfläche bleibt weitgehend erhalten, was besonders bei gepflegten Klinkerfassaden wichtig ist.
Für die Dämmung kommen je nach Gebäude verschiedene Einblasstoffe infrage, die sich gut im Hohlraum verteilen und dort dauerhaft liegen bleiben. Welche Variante geeignet ist, hängt von Wandaufbau, Hohlraumtiefe und Zustand des Mauerwerks ab. Vor Ort wird deshalb immer geprüft, welches Material das beste Ergebnis liefert. So entsteht eine Dämmung, die den Wärmeverlust reduziert und die vorhandene Bausubstanz sinnvoll nutzt.
Rund um das Thema Schimmel gibt es viele Mythen. Die häufigste Sorge lautet: Entsteht durch Kerndämmung Schimmel? Die klare Antwort ist: Nicht durch die Dämmung selbst, sondern nur dann, wenn ein Gebäude bereits bauliche Probleme hat oder Feuchtigkeit anders ins Mauerwerk gelangt. Richtig geplant und fachgerecht ausgeführt, hilft die Kerndämmung sogar dabei, die Innenwandoberflächen wärmer zu halten und so das Risiko von Kondenswasser zu senken. Wichtig ist daher eine sorgfältige Vorprüfung, damit keine Feuchtebrücken übersehen werden.
Auch die Frage nach der Qualität der Ausführung ist entscheidend. Die Dämmung muss lückenlos eingebracht werden, damit keine Hohlräume bleiben und die Wirkung gleichmäßig ausfällt. Deshalb arbeiten wir mit einer genauen Beurteilung der Fassade, einer passenden Materialwahl und einer sauberen Ausführung der Bohrarbeiten. So wird aus einer einfachen Maßnahme ein langfristiger Beitrag zu mehr Wohnkomfort und besserer Energieeffizienz.
Wenn Sie in Bremen oder im Umland wohnen und prüfen möchten, ob Ihr Haus für eine Kerndämmung geeignet ist, beraten wir Sie gerne persönlich. Wir sind schnell vor Ort, schauen uns die Bausituation genau an und erklären Ihnen verständlich, welche Lösung für Ihre Fassade passt. Nehmen Sie gerne über unser Kontaktformular Kontakt auf – wir helfen Ihnen freundlich und unkompliziert weiter.